Arche Care Haus

Arche Care Haus

Der Grundgedanke

Seit über 10 Jahren arbeiten wir in einem ambulanten Hospiz und erleben, dass der zentrale Gedanke der Hospizarbeit, für Menschen einen Raum zu schaffen, in dem sie bis zuletzt in Würde leben können, allein durch Hospizarbeit nicht realisiert werden kann. Aus dieser Erkenntnis entstand die Grundidee eines ganzheitlichen Ansatzes: der Integration von Hospiz, Begleitung im Alter, Trauerbegleitung, Ausbildung und Dorfgemeinschaft.
Wir erleben hautnah mit, welche Herausforderungen der demographische Wandel bewirkt. Die veränderte Familienstruktur, aber auch die gesellschaftliche Verantwortung für den Nächsten führten uns zum Nachdenken und Handeln. Ebenso das Miterleben von Hilflosigkeit und Einsamkeit der uns Anvertrauten. Wir nehmen viele unterschiedliche Lebenssituationen wahr.
Unser Ziel ist die Entwicklung einer Sorgekultur, die unsere Gesellschaft einbezieht. Vom Anfang bis zum Lebensende den Menschen und seine unterschiedlichen Ressourcen, Gemeinschaften und Freundschaften zu fördern, entwickelte sich zum Wunsch in unseren Herzen.
Wir wollen dafür Rahmenbedingungen schaffen und gestalten, die unsere Mitmenschen dabei unterstützen, Sorge und Verantwortung für eine Hilfskultur in der Familie und im Umfeld zu übernehmen. Sie sollte sich am Hilfsbedarf und an den Lebensgewohnheiten des alltäglichen Lebens des Betroffenen ausrichten. Wir nennen dieses Konzept: Arche Care Haus

Unsere Werte

Die „Arche Lüdenscheid e.V.“ ist aus dem Glauben entstanden. Die Arbeit des Vereins basiert auf einem ökumenischen, christlichen Verständnis. Wir profitieren von der Interdisziplinarität, der Fachkompetenz eines jeden Mitarbeitenden und dem Austausch über die vielfältigen und facettenreichen Erfahrungen. Das Miteinander des Teams lebt auch davon, den Gründern im Sinne dieser Vision Vertrauen zu schenken und den Glauben mitzutragen unabhängig von der eigenen Glaubensausrichtung.

Der Lösungsansatz

Das Arche Care Haus ist die Vision eines Ortes der gelebten Gemeinschaft, ein Lebens- und Beziehungsort, ein Begegnungsort für Jung und Alt. Ein wichtiger Ansatz ist, eine ganzheitliche Versorgung in Selbstbestimmung im geschützten Umfeld durch einen häuslichen Charakter zu schaffen. Die Erhaltung der Autonomie für den Einzelnen steht im Vordergrund. Die Fürsorge für die Hilfsbedürftigen wird somit von Vielen getragen, liegt also nicht nur auf den Schultern Einzelner. Dafür werden Ziele evaluiert und gesellschaftliche Angebote geschaffen, die ältere und junge Menschen anregen, sich gegenseitig zu unterstützen und sich je nach Begabung und Zeit einzusetzen. Dazu gehört eine Quartiersarbeit im Sinne von Dorf-Gemeinschaft, die den Fokus auf „Gemeinschaft“ setzt.