LVM-Agenturen spenden 2.000 Euro

Mitarbeiter der LVM-Agenturen aus dem Märkischen Kreis und aus Hagen spenden an „Die Arche Lüdenscheid e.V.“.

Bei der sogenannten „Team-Challenge“, einem Wettbewerb für junge LVM-Agenturmitarbeiter, belegte ein Team aus dem Märkischen Kreis und Hagen den zweiten Platz. Ihr Gewinn: 1.000 Euro als Spendenbudget. Ihre Chefs, die LVM-Agenturinhaber haben die Summe zusätzlich um 1.000 Euro erhöht. Der gesamte Spendenbetrag von 2.000 Euro geht an “Die Arche Lüdenscheid e.V.“ um die ambulante Hospizarbeit und die Trauerbegleitung von Familien und Kindern zu unterstützen.

Stellvertretend für die LVM-Agenturmitarbeiter und deren Chefs übergab Tobias Pepping von der LVM-Versicherung aus Münster den Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro an die 1. Vorsitzende Margit Hillesheim und an die Koordinatorin Annette Voss von „Die Arche e.V.“. Mit ihrem Beitrag wollen die Agenturmitarbeiter und deren Chefs die engagierte und wichtige Arbeit dieser Einrichtung unterstützen, die auf Spenden angewiesen ist.

Foto: Ute Gall
Text:  LVM

Frauenchor “ersingt” 1000 Euro für die Arche

904 Euro kamen beim Benefizkonzert des Lüdenscheider Frauenchors unter der Leitung von Tzvetanka Wiegand in der Friedrichskirche in Altroggenrahmede zusammen. Die Kirchengemeinde Rahmede stockte den Betrag auf 1000 Euro auf. Zu gute kommen soll das Geld dem ambulanten Hozpizdienst "Die Arche Lüdenscheid". Während der jüngsten Chorprobe im AWO-Seniorenheim Parkstrasse überreichte die Vorsitzende des Chores, Heike Krolow (Mitte), den Scheck an die Leitende Koordination des Arche Care Hauses, Ute Gall (rechts). Das Geld soll in die Trauerbegleitung für Kinder und Familien fließen, da diese komplett aus Spenden finanziert werden muss.

 

Foto: Othlinghaus

Letzte Gespräche an der Schwelle des Todes

Uwe Schulz las am 19. November 2019 aus seinem Buch “Nur noch eine Tür” – Letzte Gespräche an der Schwelle des Todes“. Lesung und Gedankenaustausch fanden im Kulturbahnhof Halver statt. Der “Freundeskreis der ökumenischen Hospizgruppe Halver” und “Die Arche Lüdenscheid e.V.” hatten zu der Veranstaltung mit dem WDR Journalisten eingeladen, um Fragen zu bedenken, die der Tod an uns richtet.

 

Sterbefasten

Auf den Themenabend “Sterbefasten” in Zusammenarbeit mit dem Wichernhaus Werdohl und der evangelischen Kirche in Werdohl. fand ein erstes Treffen statt: Hier geht’s zum Artikel

Selbstbestimmtes Sterbefasten: Umstrittenes Thema erreicht Werdohl

(von links): Arche-Koordinatorin Annette Voß, Pfarrer Dirk Grzegorek, Sonja Kitsch vom Sozialdienst des Wichernhauses, Vikar Andreas Hoenemann und Wichernhaus-Leiterin Kerstin Medenbach.

Selbstbestimmtes Sterbefasten: Umstrittenes Thema erreicht Werdohl

Der ehrenamtliche ambulante Hospizdienst Arche, das Wichernhaus Werdohl und die evangelische Kirchengemeinde Werdohl bereiten sich auf einen ganz besonderen Themenabend vor.

In der Passionszeit im März kommenden Jahres soll es um den „Ausweg Sterbefasten“ gehen. Beim Sterbefasten verzichten Schwerstkranke freiwillig und selbstbestimmt auf Nahrung und Flüssigkeit, bis der Tod eintritt. Das Thema ist ethisch, theologisch und juristisch umstritten.

Bislang gibt es aber nur das Thema und einen Termin für diesen Informationsabend. Die Organisatorinnen trafen sich mit einem fast halbjährigen Vorlauf im Wichernhaus, um den Abend zu besprechen. Festgelegt ist der 25. März 2020, ab 19 Uhr im Gemeindehaus an der Freiheitstraße der Christuskirche. Für die evangelische Kirchengemeinde saßen bei der Vorbesprechung Pfarrer Dirk Grzegorek und Vikar Andreas Hoenemann mit am Tisch. Zur Kirchengemeinde gebe es enge Verbindungen, erklärte Kerstin Medenbach. Sie leitet das Wichernhaus als evangelisches Altenzentrum, getragen wird es von der Perthes-Stiftung.

Sterben gehört zum Alltag

Annette Voß aus Lüdenscheid, eine von drei hauptamtlichen Kräften beim ambulanten Hospizdienst „Die Arche Lüdenscheid“ , sieht die Arbeit der Ehrenamtlichen als über-konfessionell und ökumenisch. Das Wichernhaus wird natürlich auch nicht nur von gläubigen Christen bewohnt, auch in der Mitarbeiterschaft gibt es Andersgläubige. Sterben gehört zum Alltag in einem Pflegeheim, Medenbach benennt Grenzen des Leistbaren: „Eine Sitzwache wie früher kann eine Pflegeschwester nicht leisten, im normalen Pflegealltag ist das nicht möglich.“ An dieser Stelle kommen die ehrenamtlichen Sterbebegleiter von der Arche ins Spiel. Voß: „Unsere Ehrenamtlichen bringen vor allem viel Zeit zum Zuhören mit.“ Sterbende könnten sich gegenüber den gut ausgebildeten Arche-Leuten öffnen und sich ihnen anvertrauen. +

Wünscht jemand eine Begleitung durch die Arche, wird ein Begleitungsauftrag erteilt. Die Kordinatorin Annette Voß oder eine ihrer Kolleginnen kommt zum ersten Besuch und sucht danach einen Ehrenamtlichen aus dem Kreis der Freiwilligen aus, die zu der sterbenden Person passen könnte. In einem zweiten Besuch nimmt die Hospizbegleiterin/Hospizbegleiter Kontakt auf und vereinbart den Zeitrahmen und die Dauer der Besuche und der Begleitung.

Sterben selbstbestimmt beschleunigen

Sterbefasten gilt seit vielen Jahren als eine Möglichkeit, das eigene Sterben selbstbestimmt zu beschleunigen. Voß spricht dabei von Menschen, die für sich keinen Ausweg mehr sähen aus ihrem Leid. Bei dem Infoabend „Ausweg Sterbefasten“ sollen auch ethische Fragen diskutiert werden. Nach Vorträgen oder Referaten soll es bei dem Infoabend auch reichlich Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum geben.

Annette Voß und Kerstin Medenbach stellten bei dem ersten Vortreffen für die Infoveranstal-tung auch ihre bisherige Zusammenarbeit vor. Sitz der Arche ist in Lüdenscheid, es gibt Ortsgruppen im ganzen südlichen Kreisgebiet, so auch in Werdohl, Neuenrade, Altena und Nachrodt-Wiblingwerde. An die Einwohner dieser Region richtet sich der geplante Infoabend.

Kooperation mit Palliativstation

Die Helferinnen und Helfer der Arche betreuen die Sterbenden selbst genauso wie deren Angehörige. Eine Kooperation mit der Palliativstation im Klinikum Lüdenscheid besteht. Begonnen wurde die hauptamtliche Arbeit in 2014, Voß spricht von einer großen Nachfrage: „Der Bedarf ist wirklich groß. Sterben soll wieder zum Leben dazugehören.“ Die Arche will ermöglichen, dass Menschen in ihrem häuslichen Umfeld sterben können. Kerstin Medenbach schließt diesen Kreis: Viele Bewohner kämen von einer medizinischen Behandlung im Kran-kenhaus zurück zum Sterben ins Wichernhaus. Für die Bewohner sei die Altenpflegeeinrich-tung das Zuhause. Medenbach: „Für uns ist es ganz wichtig, mit der Arche zusätzlich und anders unsere Bewohner betreuen zu können.“ Bei der Sterbebegleitung gebe es religiöse, medizinische und betreuerische Ebenen.

Kontakt

Die Koordinatorinnen der Arche Lüdenscheid sind unter Tel. 0 23 51 / 6 63 13 11, Tel. 01 76 / 32 18 05 70 oder Tel. 01 76 / 82 41 30 24 zu erreichen. Kontakt zu Kerstin Medenbach vom Wichernhaus bekommt man unter Tel. 0 23 92 / 9 15 90.

Come On/ Lüdenscheider Nachrichten

22.10.2019/21.10.2019

Volker Heyn

 

Waffelbacken für die Arche

Ein Team der Arche Lüdenscheid (Steffi Werner, Ute Gall, Marielle Lauermann, Eva Vollmann) konnte am Samstag mit einer Waffelbackaktion am Supermarkt in Gevelndorf auf ihre Arbeit aufmerksam machen. Die Arche Lüdenscheid bietet neben der Sterbebegleitung auch Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und Familien an. Diese Hilfe wird immer öfter nachgefragt – vor allem die Kinder brauchen Jemand, der ihnen auf dem schweren Trauerweg hilft. Die Trauerbegleitung ist zur Finanzierung vollständig auf Spenden angewiesen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte in der Arche Lüdenscheid im Trauerbereich unter 02351/ 66313-13 oder schauen Sie nach den verschiedenen Trauerangeboten unter: www.arche-luedenscheid.de
Falls Sie für den Trauerbereich der Arche Lüdenscheid etwas spenden möchten: IBAN: DE24 4476 1534 0242 2629 00

Text: Arche Lüdenscheid
Foto: M. Hillesheim

Krombacher-Brauerei spendet 2500 Euro an die Arche

Die Arche an der Karlshöhe freut sich über eine Zuwendung der Krombacher-Brauerei: Lutz Borgolte überreicht als Repräsentant der Brauerei einen Scheck über 2.500 Euro an das Team um Margit Hillesheim (2.von links), der Vorsitzenden des Trägervereins. Die Arche ist damit eine von 100 Institutionen, die in diesem Jahr von der Spendeaktion der Brauerei profitieren. Seit 2003 verzichtet das Unternehmen auf Kundengeschenke zu Weihnachten und spendet jährlich eine Gesamtsumme von 180 000 bis 250 000 Euro für wohltätige Zwecke. Welche Institution je 2500 Euro erhält, wird aus Vorschlägen ausgewählt, die bei Krombacher eingereicht werden können.

Lüdenscheider Nachrichten, 20.09.2019
Foto: Bettina Görlitzer

Rotarier spenden für Trauerbegleitung für Kinder

Die stolze Summe von 2.500 Euro spendete der Rotary-Club Lüdenscheid-Mark an die Arche Lüdenscheid. Past-Präsident Arnd Katzke überreichte den symbolischen Scheck nun persönlich an die Mitarbeiter. Darunter die Erste Vorsitzende, Margit Hillsheim (links) und Marielle Lauermann-Gall (2.von rechts), zuständig für die Trauerarbeit. Denn dafür wird die Arche das Geld einsetzen: Für die Trauerbegleitung für Kinder und Familien, wie Lauermann-Gall sagte. Öffentliche Gelder gibt es für diese Arbeit nicht, sie sind auf Spenden angewiesen. “Sowas sollte man mehr in den Fokus rücken, eine solche Trauerbegleitung ist etwas ganz besonderes”, betonte Katzke.

Lüdenscheider Nachrichten, 05.09.2019
Foto: Bettina Görlitzer