Basale Stimulation (8UE)

Das Konzept der Basalen Stimulation geht davon aus, dass auch schwer wahrnehmungsgestörte Menschen in der Lage sind auf ihre Umwelt zu reagieren, selbst wenn Außenstehende keinerlei Reaktionen feststellen können. Insbesondere bei Intensivpatienten, des-orientierten und wahrnehmungsgestörten Menschen lässt sich über die Basale Stimulation eine Verbesserung der Wahrnehmung, Wachheit und Koordination erreichen. .

Wahrnehmung sowie Kontakt zur Außenwelt lässt sich über vielfältige Kanäle erreichen: Das Tastgefühl, der Geruchs- und Geschmackssinn, das Gehör, die Fähigkeit zu sehen und zu spüren bieten Zugangsmöglichkeiten zum Patienten. Diese zu erkennen und gezielt anzuwenden ist das Ziel der Basalen Stimulation. Die Beobachtung, die Individualität der Person, die Kommunikation und Sensibilität spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die Basale Stimulation versteht den Betroffenen als gleichwertigen Partner, d.h., er wird so akzeptiert wie er ist: Die Partner werden als Menschen mit einer persönlichen, individuellen Geschichte betrachtet, die stets die Fähigkeit zum Erleben haben, auch wenn sie sich nach schwerer Erkrankung oder Unfall in Koma oder Bewusstlosigkeit befinden.

Basale Stimulation ist in diesem Zusammenhang keine neue alternative Therapieform, sondern vielmehr Beziehungsarbeit zwischen Pflegendem und Patient. In dieser Veranstaltung wird in das Konzept der Basalen Stimulation hinein geschnuppert.

Dozentin:
Ricarda Richter-Kessler
Praxisbegleiterin für Basale Stimulation in der Pflege, Pflegepädagogin

Termine 2019:

05.12.2019

Zeit: 09.00 – 16.30 Uhr (8UE), inkl. Pausenzeiten mit Verpflegung
Kosten: 95€
Ort: Arche Akademie im Arche Care Haus, Karlshöhe 6A, Lüdenscheid

 

Verbindliche Anmeldung für den Kurs/ das Seminar: